Studierende des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben sich im Sommersemester 2025 in einem vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) geförderten Projekt mit der Geschichte von Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer Forschungen werden ab dem 21. Januar 2026 in der einwöchigen Ausstellung „Ermordet, ausgegrenzt und stigmatisiert: Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz“ präsentiert.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Posterausstellung zur Geschichte von Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz. Thematisch geht es unter anderem darum, welche Erfahrungen die Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords nach 1945 machten, welche Ausschlüsse sie bei der „Wiedergutmachung“ erlebten, wo Antiziganismus im Alltag fortbestand und wie sich allmählich eine Erinnerungskultur an den Völkermord ausprägte.
Mit einem Grußwort von Ministerpräsident Alexander Schweitzer wird die Ausstellung am Dienstag, 20. Januar 2026 eröffnet. Einlass ist ab 14:30 Uhr im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, 55128 Mainz. Neben Ministerpräsident Schweitzer werden ein Vertreter des Landesverbands der Sinti und Roma, der Antiziganismus-Beauftragte des Landes Rheinland-Pfalz sowie die Ausstellungsverantwortliche Dr. Miriam Breß sprechen. Eine studentische Mitarbeiterin des Projekts wird durch die Ausstellung führen.
Die interessierte Öffentlichkeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.
Zur Ausstellungseröffnung ist eine Anmeldung an info@vdsr-rlp.de erforderlich.
Albert-Schweitzer-Straße 113-115 55128 Mainz
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55128 Mainz
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