von Nino Haratischwili (2014)
„Es sind die Zeiten, die herrschen, nicht die Könige.“
Das Familienepos Das achte Leben (Für Brilka) erzählt die Geschichte von sechs Frauengenerationen der Familie Jaschi in Georgien durch das ganze 20. Jahrhundert – beginnend im Jahr 1900, von der zaristischen Epoche bis ins Berlin nach dem Mauerfall und den Bürgerkrieg in Georgien. Während der Roman vom Aufstieg und Fall des Kommunismus berichtet, bleibt er ganz nah an den Geschichten seiner Protagonistinnen.
Die mehrfach ausgezeichnete Autorin Nino Haratischwili erhielt 2023 im Staatstheater Mainz die Carl Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und um das
künstlerische Wort. Ihr 1280-seitiger Roman, der ein ganzes Jahrhundert umspannt, wurde unter anderem vom Spiegel und der FAZ als das Buch des Jahres bezeichnet.
Nach Tolstois Anna Karenina widmet sich Alexander Nerlich dem nächsten großen Epos und einer Autorin, die von Rezensent*innen mit Tolstoi verglichen wurde.
Das größte Theater in Rheinland-Pfalz hat mit drei Bühnen, dem Großen Haus, dem Kleinen Haus und dem Deck 3, die Möglichkeit, parallel ein großes Unterhaltungsspektrum anzubieten. Im Programm der Spielzeit 2014 stehen Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Jugendtheater und Konzerte auf der Tagesordnung. Studenten der Mainzer Uni können kostenlos ins Theater gehen.
Gutenbergplatz 7 55116 Mainz
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