Marie Luise Gruhne erforscht in ihren Arbeiten Rückbindungen an archaische und naturgesetzliche Strukturen, die sie als „Existenzmuster“ versteht. In einer beschleunigten Zivilisation sucht sie nach einem Ausdruck, in dem Dauer, Gleichgewicht und Stabilität sichtbar werden. Ein Portal oder Tor, in dessen architektonischer Struktur sich Naturgesetzliches wie der Ausgleich von Kräften auf Basis der Schwerkraft manifestiert, wird in ihren Installationen und Wandobjekten zum paradigmatischen Zeichen für Stabilität und Balance, wie einer Ordnung an der Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. Tore und Portale erscheinen wiederholt in rituellen und kollektiven Kontexten als Orte des Übergangs, Sammlung und Kontemplation. Gruhnes Arbeiten treten in einen dialogischen Prozess mit diesen strukturellen und zeitübergreifenden Dimensionen, machen Balance und Stabilität als Wirkmacht und existentielle Kategorie erfahrbar.
Zur Vernissage am Freitag, 10. April 2026 um 18:30 Uhr, laden wir herzlich in die Galerie ein!
Einführende Worte in die Ausstellung durch Prof. Dr. Matthias Müller, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Galerie
RUBRECHTCONTEMPORARY im KAISERandCREAM ART DISTRICT
Kurator und CEO Leander Rubrecht
Büdingenstrasse 4-6, 65183 Wiesbaden
Büdingenstrasse 4-6, 65183 Wiesbaden
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