Eine Choreografie von Alexander Whitley
Kann Künstliche Intelligenz (KI) einen choreografischen Prozess mitgestalten?
Dieser Frage geht der englische Choreograf Alexander Whitley in Mirror nach. Whitley experimentiert dabei mit der Animationstechnik des „Motion Matching“, die in der Videospielentwicklung verwendet wird und mit Hilfe von KI vorab aufgezeichnete Motion-Capture-Daten dynamisch auswählt und mischt, um flüssige, realistische Bewegungen von Charakte- ren zu erzeugen. Anstelle von herkömmlichen Videospielaktionen trainiert Whitley das System allerdings mit Tanzbewegungen. In einem wechselseitigen Prozess steuern sich dabei Tänzer:innen des Hessischen Staatsballetts und virtuelle Tänzer:innen innerhalb spezifischer Bereiche choreografierter Aktionen und schaffen so gemeinsam ein einzigartiges, choreografisches Werk. Dabei soll im Sinne einer Feedbackschleife ein gegenseitiger Austausch zwischen virtuellen und leibhaftigen Tänzer:innen initiiert werden.
Choreografie: Alexander Whitley
Dramaturgie: Lucas Herrmann
Georg-Büchner-Platz 1 64283 Darmstadt
Georg-Büchner-Platz 1
64283 Darmstadt
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